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Traubensorte
Pinot noir
Kräftiger, wuchtiger und generöser Rotwein von edler Güte (leichte Vanillenote und Röstaromen)
Servieren zu
Gans, Ente, Wildpfeffer,
Lammrücken, Chateaubriand
Ausschanktemperatur
14 - 16 ° C.
Zum Bestellschein

Der aus den besten Lagen des steilen Südhangs des Chalms ausgewählte Pinot Noir ergibt durch den Ausbau in original französischen Barrique-Fässern einen wunderbar kräftigen Rotwein. Seine vollkommene Reife entfaltet er nach 4 – 6 Jahren Lagerung. Weine vor dem Trinken immer dekantieren oder mindestens 20 Minuten atmen lassen.

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Pinot noir (Blauburgunder) / Sortenbeschrieb
Pino Nero, Pignol (Italien), Burgundac Crni (Slovenien, Kroation), Rounci (Tschechien), Kisburgundi Kék (Ungarn, Pinot Tinto (Portugal).
Das Prädikat „König der Rotweine“ bringt die mit dem Riesling vergleichbare Bedeutung des Blauen Spätburgunders nach Alter, Verbreitung und Ruhm des Weines zum Ausdruck.

Verbreitung:
Wichtiges Qualitätsrotweinsorte des gemässigten Klimas, Bedeutung vergleichbar mit Cabernet Sauvignon für heissere Weinbaugebiete. Am weltweit verbreiteten Blauen Spätburgunder kann wie am Chardonnay der Einfluss des Klimas auf die Reife beobachtet werden. Im gemässigten Klima zählen sie zu den spätreifenden, im heissen zu den frühreifenden Sorten. Die dort später reifenden, wie Cabernet Sauvignon oder Merlot sind im Norden so spät reif, dass sie wirklich nur in Spitzenjahren qualitativ top befriedigen.

Herkunft:
Die den Wildreben Westeuropas nahe stehende Sorte kann bereits zur Zeit der Römer (Vitisallobrogica) ausgelesen und kultiviert worden sein. Karl der III. brachte ihn von Burgund als „Clävner“ 884 nach Bodman an den Bodensee. Vor 650 Jahren wurde er, von den Mönchen des Klosters Eberbach, als „Klebrot“ in den Rheingau geholt und die Ahr erreichte er nach Bronner ebenfalls aus Burgund. Seine alte Bezeichnung in Baden war Clevner (14. Jh.). Für das Alter des Burgunder sprechen auch die zahlreichen Spielarten oder Seitenlinien des Burgundergeschlechts, die sich zwar nach Reifezeit, Beerenfarbe oder Blatt- und Triebbehaarung unterscheiden, aber erst zur Reifezeit an den Trauen sicher unterscheidbar sind. Letztlich kann von einer Burgunderfamilie gesprochen werden.

Merkmale:
Triebspitze stark wollig behaart, Blatt mittelgross, dunkelgrün, rau bis blasig; meist wenig gebuchtet, manchmal schwach drei- bis selten fünflappig; Blattunterseite leicht wollig behaart, Nerven vereinzelt beborstet, Blattrand stumpf gezähnt; Stielbucht V-förmig. Traube aller Typen klein bis mittelgross, walzenförmig, dichtbeerig, selten geschultert, geteilt, neue lockerbeerige Klone weniger Botrytis-anfällig. Beeren rund bis oval, dunkelblau, stark graublau beduftet, dünnhäutig. Geschmack saftig, fruchtig, süss. Wegen Botrytisneigung zwar wohlschmeckend, aber nicht für Lagerung und Transport geeignet.

Eigenschaften:
Im Anbau bereitet die Sorte keine grösseren Probleme. Es sei denn, frühzeitige Fäulnis, insbesondere bei den alten Klonen macht mit sehr dichtem Beerenstand eine zu zeitige Lese notwendig. Andererseits ermöglicht aber die Edelfäule das Gewinnen hochwertiger Weissherbstauslesen. Gefährlich wurde der Sorte Überempfindlichkeit gegenüber der Reisigkrankheit, die den Anbau an der Ahr fast zum Erliegen brachte. (Virusinfektion, mit starker Verzweigung und schlechter Reife der Triebe sowie Ertragsausfall).

Wein:
Tief rubinrot (Burgunderrot), manchmal von einem warmen Braunton durchstrahlt. Den Geschmack prägen Reife und eine fruchtige Säure, verbunden mit an Holzfasslagerung erinnernder, für alle Burgunderweine typischer Note. Besonders im Jungwein kann die Frucht des Weines an die von Brombeeren erinnern, im Alter gleicht sie mehr Nüssen mit einer zarten Bittre. Reife und Säure machen die Spätburgunderweine lange haltbar.

Pinot noir (Blauburgunder) / Sortenbeschrieb
Pino Nero, Pignol (Italien), Burgundac Crni (Slovenien, Kroation), Rounci (Tschechien),
Kisburgundi Kék (Ungarn, Pinot Tinto (Portugal).
Das Prädikat „König der Rotweine“ bringt die mit dem Riesling vergleichbare Bedeutung des
Blauen Spätburgunders nach Alter, Verbreitung und Ruhm des Weines zum Ausdruck.