Wein und Gesundheit – Wein wirkt gegen Gedächtnisschwund

Wieder mal haben Wissenschaftler einen Vorzug des Weintrinkens zu Tage befördert.

Wie dänische Mediziner im Rahmen einer Studie heraus fanden, senkt der gelegentliche Weingenuss das Risiko von Alzheimer und anderer Demenzerkrankungen. Bei Menschen, die hin und wieder Wein tranken, war nur noch eine halbierte Wahrscheinlichkeit vorhanden, später an Gedächtnisschwund zu erkranken. Bei Biertrinkern dagegen erhöhte sich das Risiko sogar.

Für die Studie hatten Forscher rund 1700 Menschen über 65 Jahre untersucht. Warum die Weintrinker so günstig dastehen, ist nicht klar: Eine Ursache könnten die Flavonoide im Wein sein, die ihrerseits schädliche Substanzen im Gehirn zerstören. Nicht untersucht wurden die Einflüsse täglichen Weinkonsums auf das Gehirn. Auch die Frage, ob Weintrinker vielleicht durch andere Ursachen gesünder leben als Biertrinker, konnte nicht geklärt werden.